Die CO2 und NOx Problematik

Bild: Lothar Strenge – Nach der Noternte im Juli 2018 – für mich immer noch ein stimmungsvolles Bild Die Aussage gewisser Wissenschaftler, zum Beispiel des IPCC, das Klima verändert sich momentan massiv durch den Einfluß des Menschen kann nur als Schildbürgerstreich aufgefasst werden. Das Klima verändert sich laufend, nur eben für den Menschen meistens nicht erkennbar. Das Wetter verändert sich permanent auf der Erde, von Minute zu Minute, jeder Mensch kann es verfolgen. Das Klima ändert sich auch, von Minute zu Minute, nur nicht im Tempo des Wetters, sondern viel langsamer und unkontrollierter, ein ewiges Auf und Ab. Es gibt Warmzeiten auf der Erde, es gibt Eiszeiten. Anteil CO2 in unserer Luft: 0,038 Prozent Die Natur produziert 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands momentan: 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,0004712 Prozent des CO2 in der Luft dieser Erde. Aussage IPCC 2007. Das Thema CO² Lüge habe ich erst jetzt einige Monate nach der ersten Veröffentlichung dieser Seiten ganz oben angesetzt, weil mich ärgert, wie unsere gesamte politische Parteienriege ihren Kopf immer noch als Hutständer benutzt und diesen Trotteln des IPCC hinterher läuft, die GRÜNEN ganz vorneweg. Sie nutzen die Naivität in der Bevökerung, siehe Hambacher Forst. Bei der Braunkohleverbrennung muss nur der Feinstaub gefürchtet und abgefiltert werden, der ist absolut schädlich, nicht nur für menschliche Organe, auch die Tiere leiden darunter, können es uns nur nicht mitteilen. Die CO² Emission ist fast völlig unbedeutenden, weil diese menschliche  Emission, Verursachung, nur maximal 3 % der gesamten Emissionen der Erde ausmachen, wie die Meere zum Beispiel. Siehe auch westlich von Neapel die vulkanischen Felder von Solfatara, da treten permanent Gase aus, bei ca. 200 ° Celsius neben Wasserdampf, Schwefel, Antimon, Quecksilberverbinden. Von diesen vulkanischen Feldern gibt es tausende auf dem Planeten, siehe auch Island oder, noch gefährlicher, der pazifische Feuerring. Aber das will keiner wissen, weil diese vielen Trottel der vielen NGOs keine Spenden mehr bekämen. Die Parteien hatten die letzten Jahre Zeit genug sich zu informieren, wie weit die Klimaskeptiker recht haben mit ihren Fakten. Die deutschen Ableger in Potsdam des IPCC tun sich da besonders hervor. Wir sollten diese Kraft, damit meine ich diese vielen fehlinvestierten Milliarden Euro, lieber dem Umweltschutz widmen, das bringt uns sofortigen Nutzen, zum Beispiel dem Totalverbot von Gyphosat. „Wir schaffen das“ Frau Merkel, in 10 Jahren bis 2030 eine Totalumstellung unserer Landwirtschaft auf Bioanbau. Alle neuen Erkenntnisse unserer Wissenschaftler bringt Deutschland die Nummer 1 in der Nachhaltigkeit ein und alle lernen von uns, weil wir die Patente darauf halten.Verschenkt wird nichts, zumindest nicht ohne Gegenleistungen. Es wird zwar langsam wärmer auf der Erde, ganz langsam, aber das hat nichts mit dem CO² Gehalt in unserer Athmosphäre zu tun, sondern mit der etwas höheren solaren Aktivität der Sonne. Dafür gibt es auch seit langem Temperaturmessungen, die das bestätigen. Es kann keinen Treibhauseffekt geben, weil es einen offenen Himmel gibt. CO2 kommt nur zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor, der menschengemachte Anteil des CO2 liegt bei drei Prozent des gesament CO2 Gehalts. http://www.klimaskeptiker.info/beitraege/malberg_solar.html Der folgende Text ist ein Auszug aus www.klimaskeptiker.info -von Horst Mahlberg, Uni.-Prof. (a.D.) für Meteorologie und Klimatologie. Quo vadis Klima? Betrachtet man die grundsätzliche Temperaturentwicklung von der mittelalterlichen kleinen Eiszeit bis heute, so weist sie unverkennbar einen wellenartigen, sinusförmigen Verlauf auf. Die Wellenlänge beträgt rund 200 Jahre. Synchron dazu zeigt die solare Aktivität das gleiche langfristige Schwingungsverhalten. Bei der periodischen Zu- und Abnahme der solaren Aktivität handelt es sich offensichtlich um den aus der Astrophysik bekannten „De-Vries-Zyklus”, dessen mittlere Periode 210 Jahre beträgt. Die beobachteten Zyklusminima der solaren Aktivität lagen in den letzten 350 Jahren im 17. (Maunder Minimum) und im 19. Jahrhundert (Dalton Minimum). Die Maxima der solaren Aktivität traten um 1800 und 2000 auf. Die Klimaentwicklung seit der mittelalterlichen Kleinen Eiszeit folgt dem solaren De-Vries-Zyklus (u. U. derzeit verstärkt durch den im Mittel 88-jährigen Gleisberg-Zyklus).Aufgrund dieses Zusammenhangs von periodisch sich ändernder Sonnenaktivität und der Klimaentwicklung in den letzten 300 Jahren muß man folgern: Nach der derzeitigen Wärmeperiode folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechend dem langperiodischen Sonnenverhalten ein weiteres zyklisches Minimum der solaren Aktivität und damit eine demTreibhauseffekt entgegenwirkende Abkühlung im Verlauf des 21. Jahrhunderts. Die von den Klimamodellen berechnete fortschreitende Erwärmung erscheint vor diesem Hintergrund höchst unwahrscheinlich Wie die dramatische Klimaentwicklung zwischen 1661 und 1700 (Zentralenglandreihe) sowie von 1800 bis 1850 (Mitteleuropareihe) zeigt, als die 10-jährigen Mitteltemperaturen in nur vier bzw. fünf Jahrzehnten um -1,0°C (K) sanken, können Abkühlungen abrupt einsetzen und über viele Jahrzehnte das Klima bestimmen. Als schwerwiegender Fehler könnte sich in der Klimazukunft erweisen, den solaren Einfluß auf den Klimawandel falsch eingeschätzt zu haben. Wir werden uns nach dem periodischen Verhalten der Sonnenaktivität voraussichtlich schneller in einer weiteren Abkühlungsphase befinden als uns lieb ist. Einen ersten Temperatureinbruch gab es in den 1960er/70er Jahren, als die Sonnenfleckenzahl vorübergehend um 25% zurück ging und sich als Folge des verringerten solaren Energieflusses die Nordpolarregion um mehrere °C (K) dramatisch abkühlte. Aus diesem Grund erscheint es dringend geboten, Klimafolgestrategien für den Fall einer raschen Abkühlung zu entwickeln. Allein an eine fortlaufende anthropogen verursachte Erwärmung zu glauben, könnte sich schon in wenigen Jahrzehnten als einäugig erweisen. Jahren beschleunigt hat. Dieses mit dem anthropogenen Treibhauseinfluß zu begründen, ist durch nichts bewiesen. Zum einen ist die solare Aktivität auf dem höchsten Niveau seit weit über 300 Jahren, und zwar noch um 25 – 30% höher als beim Wärmehöhepunkt der 1790er Jahre. Zum anderen können bei Abkühlungen wie Erwärmungen positive Rückkopplungen mit anderen Klimafaktoren auftreten, was eine Verstärkung des Prozesses zur Folge hat. So wird durch eine globale Erwärmung die mit Eis und Schnee bedeckte Fläche kleiner. Das führt zu einer verminderten Reflexion der Sonnenstrahlung, d.h. zu einer erhöhten Absorption und damit einer sich weiter verstärkenden Erwärmung. Analoges gilt für den Selbstverstärkungsprozess in Abkühlungsperioden, wenn die schnee- und eisbedeckte Fläche anwächst und sich dadurch die globale Albedo erhöht. Schlußbetrachtungen Nach den obigen Ergebnissen über die globale wie mitteleuropäische Klimaentwicklung der vergangenen 150 bzw. 300 Jahre wird der anthropogene Treibhauseffekt auf den Klimawandel im UN-Klimabericht 2007 wesentlich überschätzt und in der öffentlichen Darstellung in wissenschaftlich unzulässiger Weise dramatisiert. Unsichere, auf Hypothesen beruhende und im Konjunktiv gemachte Szenarienaussagen werden wie Fakten behandelt. Die daraus resultierende derzeitige Klimahysterie und der unausgegorene CO2-Aktionismus sind vor dem Hintergrund der bisherigen Klimaentwicklung nicht nachvollziehbar. Nicht der Mensch, sondern die veränderliche Sonnenaktivität ist aufgrund der 300-jährigen Klimadiagnose die treibende Kraft, ist der „global player” in unserem Klimasystem. So hat zur globalen Erwärmung im Zeitraum 1850-2000 von +0,6°C (K) die CO2-Zunahme um 35% lediglich +0,1°C (K) beigetragen. Was aber bedeutet das für die Klimapolitik? Es wäre ein Irrtum, würde man folgern, damit sei der Mensch aller Klimaprobleme enthoben. Zum einen müssen wir uns, wie alle unsere Vorfahren, auf weitere naturgegebene globale und regionale Klimaänderungen, d.h. auf wärmere und kältere Perioden, einstellen. Mit der Entwicklung entsprechender Strategien gilt es, sich vorausschauend auf verändernde Lebensbedingungen einzustellen. Dabei ausschließlich von einer fortschreitenden Erwärmung auszugehen, erscheint in Anbetracht der langperiodisch sich ändernden Sonnendynamik einäugig. In Abwandlung eines geflügelten Wortes kann man sagen: Die nächste Abkühlung (Kleine Eiszeit) kommt bestimmt. Daran wird der Mensch kaum etwas ändern können. Die Anstrengungen zur globalen Reduzierung der CO2 -Emissionen sollten in erster Linie aus energiepolitischen Überlegungen abgeleitet werden. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit erscheint es dringend geboten, den Schutz der Ressourcen um der Ressourcen – und damit unserer Nachkommen – willen zu betreiben. Selbst wenn unsere fossilen Energiereserven noch über 100 Jahre reichen, was sind, abgesehen von ihrer zunehmenden Verknappung/Verteuerung, ein oder zwei Jahrhunderte vor dem Hintergrund der Menschheitsentwicklung? Auch ist zu bedenken, daß der Energiebedarf bei einem Rückgang der Temperatur höher sein wird als bei der „prognostizierten” Erwärmung Vor diesem Hintergrund kommt dem Einsatz regenerativer Energien als Ergänzung zu den konventionellen Energieträgern eine wichtige Rolle zu. Allerdings sollte man auch die Grenzen beim Einsatz erneuerbarer Energien klar erkennen. So stehen z.B. uns in Mitteleuropa in der kalten und dunklen Jahreszeit, wenn der Energiebedarf besonders hoch ist, im Mittel nicht mehr als 10% der Sonnenenergie im Vergleich zu den Sommermonaten zur Verfügung. Entsprechend liefern meine Solarröhren an den vielen trüben Herbst- und Wintertagen bei Kollektortemperaturen unter 20°C nicht einmal genug Wärme für das tägliche Spülwasser. Last but not least sollte dem regionalen und überregionalen Umweltschutz höchste Priorität eingeräumt werden. Die Reinhaltung von Luft, Wasser und Boden, der Erhalt der Wälder usw. kommen den Menschen unmittelbar zu gute und stellen in der Summe einen effektiven und nachhaltigen Beitrag zum Klima und zur Lebensqualität auf unserem blauen Planeten dar. Ende Auszug Klimaskeptiker.
Abbildung 2: 10-jährige globale Mitteltemperatur 1851 – 2000. Jeder kann sehen, wie wenig (oder viel), die Stickstoffdioxyd oder Nitrogendioxid Stickstoffdioxyd oder Nitrogendioxid ist ein giftiges, stechend chlorähnlich riechendes Gas, das zur Gruppe der Stickoxide gehört. Luft besteht hauptsächlich aus den zwei Gasen Stickstoff (rund 78,08 Vol.-%) und Sauerstoff (rund 20,95 Vol.-%). Daneben gibt es noch Argon (0,93 Vol.-%), CO² -Kohlenstoffdioxid (0,04 Vol.-%) und andere Gase in Spuren.

Stickoxide (NO, NO2, NOx, NOy)

Unter Stickoxiden versteht man eine ganze „Familie“ von oxidierten Stickstoffverbindungen. Sie sind an vielen sog. Schlüsselreaktionen in der Troposphäre beteiligt. Sie bestimmen (neben Strahlung und VOC) die troposphärische Ozonproduktion („Sommer­Smog“). Die Salpetersäure (HNO3) ist mittlerweile die Hauptkomponente, die den pH-Wert des Regens erniedrigt („Saurer Regen“). Die Verweilzeit der Stickoxide beträgt einige Stunden bis zu 1-2 Tagen. Primär wird Stickstoffmonoxid aus atmosphärischem Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2) bei Temperaturen >1000°C gebildet. Diese Temperaturen erreicht man in Verbrennungsmotoren, aber auch bei Blitzen. In der Nordhemisphäre stammt das NO zu über 90% aus anthropogenen Quellen. In bodennahen Luftschichten wird NO durch Ozon zu Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert, aber durch Strahlung auch wieder zurückgebildet, so dass sich in Abhängigkeit von der Ozonkonzentration und der Strahlung relativ rasch ein Gleichgewicht zwischen NO und NO2 einstellt. Deshalb fasst man diese beiden Komponenten auch zu NOx (=NO + NO2) zusammen. Im Verlaufe der „luftchemischen Alterung“ werden NO und NO2 zu höher oxidierten Verbindungen konvertiert (hauptsächlich salpetrige Säure (HNO2) und Salpetersäure (HNO3)). All diese Komponenten fasst man unter den Begriff NOy zusammen; das sind also alle Stickoxide mit einer Oxidationszahl >= 2: NOy = {NO, NO2, NO3, 2×N2O3, 2×N2O5, HNO2, HNO3, HNO4, PAN & Homologen, Alkylnitrate, …). Letztendlich werden die Stickoxide durch Auswaschprozesse wieder aus der Atmosphäre entfernt. Text Deutscher Wetterdienst unter Atmosphärenbeobachtung
Zeitreihe der Stickoxide (Quelle DWD)
Zeitreihe der Stickoxide
In den Zeitreihen ist kein Trend erkennbar. Die ausgeprägten jahreszeitlichen Konzentrationsschwankungen sind durch verstärkten photochemischen Abbau im Sommer und stärkere Quellen im Winter verursacht. Die erwartete Abnahme der atmosphärischen Mischungsverhältnisse verursacht durch die fortschreitende Ausrüstung der Kraftfahrzeuge mit Katalysatoren wurde nicht beobachtet. Ursachen könnten die Vergrößerung der Kfz-Flotte, Zunahme von Fahrleistung und Geschwindigkeit oder auch der gestiegene Anteil an Dieselfahrzeugen sein. Inwieweit biogene Quellen, insbesondere an Stationen mit geringer Stickoxidbelastung wie dem Hohenpeissenberg, eine Rolle spielen, ist noch nicht hinreichend geklärt.

Messtechnik

Stickoxide werden am Observatorium Hohenpeissenberg im Rahmen des GAW Programmes kontinuierlich mit verschiedenen Messverfahren gemessen.
NO / NOy (CLD) (Quelle DWD)
NO / NOy (CLD)
Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid werden mit 2 verschiedenen Messverfahren kontinuierlich überwacht: Bei dem Ozon-Chemolumineszenzverfahren (links) wird NO direkt und NO2 nach Umwandlung in einen Photolysekonverter als NO bestimmt, während beim Luminol-Chemolumineszenzverfahren (rechts) NO2 direkt und NO nach Umwandlung zu NO2 (über ein Chromtrioxid-Filter) gemessen wird. Letzteres Verfahren dient als Backup und zur Qualitätskontrolle. Weiterhin ist es für den mobilen Einsatz (Meßkampagnen etc.) geeignet. Es gibt nicht für jede Stickoxidkomponenete ein eigenes Meßverfahren. Wichtig ist aber die Summe aller reaktiven Stickoxideverbindungen mit einer Oxidationszahl 32 (NOy ) zu kennen. Alle NOy-Komponenten werden in einem Konverter (Eigenbau) an einer heißen Goldoberfläche in Gegenwart eines Reduktionsmittels (Kohlenmonoxid) zu NO reduziert und anschließend in einem weiteren Chemolumineszenzdetektor nachgewiesen. Ende der Informationen Deutscher Wetterdienst. Der seit 2010 geltende EU Grenzwert von 40 µg/Kubikmeter Luft ist nicht einzuhalten. Klimawirksamkeit der Sonne während der vergangenen 9000 Jahre Powerful correlation between sun and climate over the last 9000 years Vergleich der Sonnenaktivität (blaue Kurve) und der asiatischen Klimaentwicklung (grüne Kurve, delta 18O eines Stalagmiten aus einer chinesischen Höhle) für die vergangenen 9000 Jahre (beide Kurven sind normiert). Es ist eine gute Übereinstimmung der beiden Kurven zu erkennen, was auf einen signifikanten Antrieb des Klimageschehens durch die Sonne hinweist. Der Weltklimarat hält die Sonne für klimatisch wenig bedeutsam und ordnet ihr in seinen Klimamodellen eine verschwindend geringe Klimawirksamkeit zu. Während anthropogene Faktoren fast die gesamte Erderwärmung seit 1850 erklären sollen, bilden solare Aktivitätsschwankungen nur unbedeutendes Beiwerk. Eine neue Arbeit eines internationalen Forscherteams um Friedhelm Steinhilber vom Schweizerischen Bundesinstitut für aquatische Wissenschaften und Technologie (Eawag) hat nun weitere wichtige Hinweise für die Wirksamkeit der Sonne in der nacheiszeitlichen Klimaentwicklung gefunden. Die Gruppe, zu der auch der Glaziologe Hans Oerter vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven gehört, veröffentlichte seine Ergebnisse im April 2012 in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Anhand mehrerer antarktischer und grönländischer Eiskerne sowie globaler Baumringdaten rekonstruierten die Wissenschaftler die Sonnenaktivität für die vergangenen 9000 Jahre. Hierzu verwendeten sie sogenannte kosmogene Beryllium- und Kohlenstoff-Isotope, 10Be und 14C, deren Häufigkeit auf der Erde von der Stärke des Sonnenmagnetfeldes und damit der Sonnenaktivität gesteuert wird. Die Gruppe führte auch eine Spektralanalyse der neuen Sonnenaktivitätskurve durch und fand wie erwartet die üblichen charakteristischen Solarzyklen, darunter auch
  • der Suess-de Vries Zyklus mit einer Periode von 210 Jahren,
  • den Eddy-Zyklus (1000 Jahre)
  • sowie den Hallstatt-Zyklus (2300 Jahre).
Die Minima der Millenniumszyklik, die auch als „Grand Solar Minima“ bezeichnet werde, fallen dabei meist in die Minima der Suess-de Vries Zyklen. Überlagert ist die Zyklik durch ein langfristiges An- und Abschwellen des Signals, das durch Erdbahnveränderungen im Zusammenhang mit den Milankovic-Zyklen hervorgerufen wird. Milankovic ist unter anderem für die warmen Temperaturen des holozänen Klimaoptimums vor 6000 Jahren verantwortlich, die deutlich über den heutigen lagen. Dieses Erdbahnparameter-Signal zogen Steinhilber und Kollegen von ihren Daten ab, um die primäre Sonnenaktivität herauszufiltern. Das Forscherteam verglich die neue Rekonstruktion der Sonnenaktivität mit einem Klimadatensatz, der vor einiger Zeit von Kollegen in einer chinesischen Höhle gewonnen wurde und ebenfalls die letzten 9000 Jahre abdeckt. Die Schwankungen der 18O-Sauerstoff-Isotopen-Konzentration bilden dabei Niederschlagsschwankungen und die Stärke des asiatischen Monsuns ab. Es ergab sich eine überraschend gute Übereinstimmung zwischen Sonnenaktivität und asiatischer Klimaentwicklung (siehe Abbildung).

Leben wir in einer klimatisch außergewöhnlichen Zeit, die alles Vorherige in den Schatten stellt?

Dafür muss man in die klimatische Vergangenheit schauen.

Anhänger des Klimaalarmismus beschränken sich dabei auf die letzte 150 Jahre und kommen zu dem vorschnellen aber persönlich erhebenden Schluss:

Ja, wir sind Teil einer Entwicklung die es noch nie gegeben hat, und wir sind auch noch selber Schuld.

Wir mächtigen Menschen haben es geschafft, uns das Klima Untertan zu machen.

Wenn man jedoch den Vergleichszeitraum einige hundert und wenige tausend Jahre nach hinten erweitert, wird schnell klar, dass es stets einen Wechsel zwischen kalt und warm gegeben hat.

Es ist ernüchternd, aber auch unsere Vorfahren hatten bereits unter dem Klimawandel zu leiden bzw. profitierten teilweise auch davon.

Geologen werden speziell dafür ausgebildet, die Naturgeschichte zu dokumentieren und zu entschlüsseln.

Das hierzu benötigte Zeitgerüst heißt „Stratigraphie“.

Und damit alles seine Ordnung hat, gibt es eine internationale Kommission zur Stratigraphie, die über Veränderungen im verwendeten Zeitschema wacht.

Eben diese Kommission hat sich im Juli 2018 zusammengesetzt und darüber diskutiert, wie man die letzten 12.000 Jahre (das sogenannte Holozän) am sinnvollsten gliedert.

Vertreter der harte Klimalinie hatten gefordert, die letzten 150 Jahre als „Anthropozän“ zu bezeichnen.

Dieser Vorschlag wurde jetzt vom Gremium klar abgelehnt.

Stattdessen unterteilte man das Holozän in drei Stufen.

Oberes Holozän: Meghalayan (4200 Jahre vor heute bis heute) Mittleres Holozän: Northgrippian (8200 bis 4200 Jahre vor heute) Unteres Holozän: Greenlandian (11.700 bis 8200 Jahre vor heute)

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