Merkelsche Unschärferelation

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, CDU/CSU, stellt sich zu Beginn der 94. Sitzung des Deutschen Bundestages zu TOP 1 bei der Regierungsbefragung den Fragen der Abgeordneten. Regierungsbank, Deutscher Bundestag, Befragung der Bundesregierung.

Merkelsche Unschärferelation

Als studierte Physikerin hat Frau Merkel sicherlich in einer Vorlesung während ihres Studiums von der Heisenbergschen Unschärferelation gehört. Eines der schwierigsten Themen in der Physik. Computertechnik und Satellitentechnik wären nicht möglich, wenn die Wissenschaft keine Kenntnis von der Heisenbergschen Unschärferelation (Relation=Beziehung) hätte. Es heißt, dass der Beobachter durch seine Beobachtung die Wirklichkeit die er beobachten will, verändert. Die Beobachtung eines Vorgangs in der Teilchenphysik verändert das Verhalten zum Beispiel eines Protons, es wird durch den Beobachtungslichtstrahl weggeschossen wegen der zu hohen Energie.

Alle Welt wundert sich, dass Frau Merkel selten eigene Ideen in der Öffentlichkeit äußert, abgesehen von dem CDU Wahlprogramm, welches ja vor jeder Wahl veröffentlicht wird; wie bei allen anderen politischen Parteien auch, die sich an der Bundestagswahl beteiligen.

Sie weiß, auch in unserer Realität ist es so, dass Dinge sich verändern ohne das etwas getan wird. Man muss nur lange genug beobachten, manche sagen auch warten, bis sich andere Probleme auftun und die Presse eine andere Sau durchs Dorf treibt. Das passiert täglich, weil sie zuerst irgendwelche Fantasietexte verkaufen müssen, ob die nun wichtig sind oder nicht, spielt keine Rolle.

Merkel muss eigentlich nur die politischen Abläufe verwalten, die ja automatisch täglich auf sie zukommen. Man sieht es zum Beispiel an der sogenannten Energiewende, die auch nie von Anfang an geplant wurde, wie man es normalerweise macht, wenn zum Beispiel ein Haus gebaut werden soll.

Zuerst kommt die Idee, dann die Planung fürs Haus. Spätestens während der Planung wird überlegt woher das Geld für den Hausbau kommen soll und ob es reicht und wann es fertig sein soll. Alles das hat die Regierung Kohl nicht gemacht in Sachen Energieplanung, Schröder auch nicht. Merkel ließ es auch einfach weiterlaufen, weil Leute wie Schäuble und Konsorten zu viel von Privatisierung faselten. Bevor es mit der Energieerneuerung los ging, die Grünen fantasierten schon lange davon, kostete ein Kilowatt Strom für den Privatmann 1950 22 Pfennig=11 Cent/Euro. 1970 14 Pfennig=7 Cent/Euro. 1990 30 Pfennig=15 Cent/Euro. 2000 29 Pfennig=15 Cent/Euro. 2010 24 Cent/Euro=48 Pfennig/DM. 2017 20 Cent/Euro=60 Pfennig/DM.

Wir sehen, der Strompreis hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt, innerhalb von etwas mehr als 15 Jahre. Diese Verdoppelung sahen wir vor 1990 nur innerhalb 40 Jahre. Und wie wir wissen, trägt der deutsche Michel, der Privathaushalt, die Hauptlast der Energieerneuerung, weil alle Regierungen die bisher den Staat führten, von Zukunftsplanung wenig hielten, sie machten einfach drauflos. Richtig geplant, würde der Strompreis für den Privatmann jetzt in 2018 nicht mehr als 20 Cent kosten, alles andere ist Fehlplanung, die sogenannte Merkelsche Unschärferelation, wie ich sie nenne. Sie lässt andere machen und schaut zu.

Wenn Merkel Ahnung von strategischer Planung hätte wüsste sie, dass man mit dem Verkauf von Strom über 1000 Privatfirmen den Strompreis nicht günstiger macht, weil alle Verkäufer den Strom von den wenigen Stromherstellern, Kraftwerken, kaufen müssen. Im Gegenteil, alles wird verteuert, weil „zu viele „Köche“ den Preis verderben.“ Dieser ganze Mist müsste sofort gestoppt werden, weil wir nur die vielen Stromverkäufer subventionieren, anstatt uns besser selbst zu subventionieren. Wir als Volk, Verbraucher, brauchen nur eine Verkaufsstelle die Strom verkauft, wir selbst. Auf einen Schlag würde ein KW nur noch maximal 15 Cent kosten, anstatt 30 Cent wie jetzt, denn die Gewinne stecken wir dann als Volk ein!!!

Merkel weiß, nichts bleibt wie es ist, wenn man versucht etwas zu verändern, noch dazu, wenn es keinen festen Plan gibt und somit eine Kostenplanung hat. Sie weiß, niemand ist Hellseher und weiß wie es ausgeht, das Endergebnis kennt niemand. Das passiert aber nur dann, wenn man ohne echte Zukunftsplanung arbeitet und das ist hier in Deutschland seit 70 Jahren der Fall. Da die SPD gerade jetzt in 2019 auch keine Zukunftsplanung hat, sondern nur Geldforderungen für ihre sozialistischen Ideen stellt, muss sie sich nicht besonders anstrengen, was anderes will sie ja auch nicht.

Sie weiß, gesellschaftliche Probleme gibt es genügend, man muss sie nur regelmäßig mit Geld bedienen, dann geht es schon weiter. Typische parteipolitische Denke. Da alle Parteien mehr oder weniger so denken, kann wenig passieren, denn die Presse denkt ebenso, ohne wirkliche Zukunftspläne. Die interessieren sich nur für genügend Umsätze damit sie auch in 2050 noch Papier verschwenden dürfen, wegen der Pressefreiheit. Welch ein Chaos, wenn man es recht bedenkt.